Am 01. Dezember ist Welt-AIDS-Tag und auch dieses Jahr fand er wieder am HCG statt. Der Welt-AIDS-Tag will die Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS fördern und Diskriminierung entgegenwirken. Er erinnert an die Menschen, die an den Folgen der Infektion verstorben sind. Und er ruft dazu auf, weltweit Zugang für alle zu Prävention und Versorgung zu schaffen.
Weltweit leben etwa 36,9 Millionen Menschen mit HIV, darunter sind etwa 1,8 Millionen Kinder. Seit Anfang der 80er Jahre bis 2013 haben sich etwa 77,3 Millionen Menschen mit HIV infiziert. Seither sind bereits 35,4 Millionen Menschen an den Folgen gestorben, 2017 waren es weltweit 940.000 Menschen. In Deutschland leben heute rund 86.100 Menschen mit HIV und etwa 30.000 Menschen sind bisher in Deutschland an den Folgen von AIDS gestorben.
Viele Betroffene erleben immer noch Ausgrenzung und Stigmatisierung. Das Ziel dieses Tages ist es also, dafür zu sensibilisieren, wie wichtig ein Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung ist.
Am HCG wurde deshalb reichlich Aktionsmaterial, welches aus Plakaten, Infoflyern und Postkarten bestand, ausgelegt. Dieses informierte über die Krankheit. Zudem konnte man in der Pause Gebäck in Form einer AIDS-Schleife kaufen. Ein Teil dieser Einnahmen wird an den Verein "Jugend gegen AIDS" gespendet.


(Kerstin Gruber, Presse- und Medienministerin, Klasse 11)

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