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Preisträger des Känguru-Wettbewerbs 2016

IMG 0337Seriensieger - vier Mal den 1. Preis - 16 Preisträger insgesamt

Nichts neues also, so möchte man meinen. Aber halt: junge, aufstrebende Schülergenerationen treten gegen das bisherige Establishment an. Allein fünf Preisträger aus den Klassen 5a und 5b, darunter dreimal einen dritten Preis und zwei erste Preise, die an Schüler aus der Klasse 5a gehen.

MINT100 in der experimenta: Entdecken, erleben, erkennen

MINT100 – Das Regionalforum des MINT-EC in Baden-Württemberg in der experimenta Heilbronn

Berlin/Heilbronn, 22. April 2016. In Kooperation mit der MINT-EC-Schule Herzog-Christoph-Gymnasium in Beilstein und der experimenta findet heute die MINT100 – Das Regionalforum des MINT-EC in Baden-Württemberg statt. Rund 80 Schülerinnen und Schüler sowie 20 Fachlehrkräfte kommen im Science Center experimenta in Heilbronn zusammen, besuchen die Ausstellung und testen ihre Fähigkeiten und ihr Wissen in Praxisworkshops. Die Teilnehmenden kommen von zwölf Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC aus Baden-Württemberg und Hessen sowie von weiteren baden-württembergischen Gymnasien. 

Newton, Radioaktivität und Mikroskope

Wie schon die letzten Jahre, war das HCG auch in diesem Jahr wieder beim Trinationalen Schülerkongress vertreten, welcher Ende Januar in Offenburg stattfand. Die sechs mitgereisten Nachwuchsforscher stellten drei Projekte vor: „der Maisstärkebrei – eine nicht-newtonsche Flüssigkeit“, „Radioaktivität – wie lässt sich das Unsichtbare sichtbar machen?“ und „DIY-Mikroskope – mit wenig Kosten ein Mikroskop selber bauen“.

Auf dem Kongress trafen sich Schüler und Lehrer aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Die vorab erarbeiteten Schülerprojekte wurden jeweils mit einem Stand auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“ in der Hochschule Offenbach vorgestellt. Präsentation des eigenen Projekts, erkunden des“ Marktplatzes“, interessante Vorträge aus den verschiedensten Themengebieten von Professoren und von Schülern, Führungen durch die Hochschule Offenburg und übernachten im Schloss Ortenau waren Programminhalte.

Am HCG-Stand „Der Maisstärkebrei“ erklärten Jasmin und Alessa Rettenmeier die Eigenschaften von nicht-newtonischen Flüssigkeiten. Nicht-newtonsch bedeutet, dass sich die Viskosität des Stoffes verändert. Unter hoher Krafteinwirkung, drückt man beispielsweise stark mit dem Finger auf den Stoff, wird der Brei hart. Bei geringerem Kraftaufwand, also wenn man nur leicht den Finger auf die Flüssigkeit legt, wird dieser flüssig und der Finger sinkt darin ein. Mit diesem Brei führten Jasmin und Alessa mehrere Versuche durch und überlegten sich auch Verwendungsmöglichkeiten. Begleitet wurden die beide vom Lehrerehepaar Brigitte und Gerd Kobiela.

„Radioaktivität – wie lässt sich das Unsichtbare sichtbar machen?“, so lautete der Titel des zweiten HCG Standes, welcher von Michelle Schweizer, Nele Pohling und Lehrer Martin Haug betreut wurde. Da radioaktive Strahlung für den Menschen unsichtbar und unfühlbar ist, bauten die drei Geiger-Müller-Zählrohre und Nebelkammern. Ein Geiger-Müller-Zählrohr misst radioaktive Zerfälle und meldet diese über akustische Signale oder an ein PC-Programm. Mit Hilfe dieses Programms können dann unterschiedlichste Versuche und Messungen durchgeführt werden. In einer Nebelkammer ionisieren bestimmte Strahlungstypen den darin enthaltenen Nebel, die Spur eines radiaktiven Teilchens wird in Form einer schlangenartigen Nebelspur sichtbar.

Der letzte Stand unserer Schule wurde von Lisa Steininger und Elena Blank aufgebaut. Gemeinsam mit Lehrer Bernhard Herr hatten sie DIY-Mikroskope gebaut. DIY stammt aus dem Englischen und bedeutet „Do It Yourself“ – „Mach es selber“. Das Ziel des Projekts war es, ein Lichtmikroskop zu bauen, welches zwar gut, aber auch günstig herzustellen sein sollte. Dazu verwendeten sie Webcams, drehten die Linse dieser um und fertig war das einfache und selbstgebaute Lichtmikroskop.

Für die Schüler und Lehrer waren die beiden Tage in Offenburg ein großer Erfolg, neben dem Kennenlernen neuer Projekte, wie z.B. dem Bau eines E-Bikes, wurden auch neue Freundschaften geknüpft. Der Trinationale Schülerkongress findet auch im nächsten Jahr wieder statt und das HCG freut sich bereits jetzt darauf, erneut mit spannenden Projekten daran teilzunehmen.

Autoren: Nele Pohling und Michelle Schweizer

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Die HCG-Delegation (von links): Nele Pohling, Martin Haug, Michelle Schweizer, Bernhard Herr, Lisa Steininger, Elena Blank, Alessa und Jasmin Rettenmeier, Gerd und Brigitte Kobiela.

 

(Foto: Brigitte Kobiela)

MINT-EC-Camps „Medizinische Genetik“ an der Uni Lübeck

SAM 7683Vom 4. bis zum 7. Oktober 2015 nahm ich an einem wirklich sehr interessanten MINT-EC-Camp in Lübeck teil. Die Anreise erfolgte am Sonntag mit dem Zug und wir 20 Teilnehmer aus sieben verschiedenen Bundesländern trafen uns direkt in der Jugendherberge, in der wir auch untergebracht wurden. Es war sehr spannend interessierte Jugendliche aus anderen MINT-EC-Schulen kennenzulernen. Bei der Führung durch Lübeck mit den vielen historischen Gebäuden und konnten wir uns gleich etwas besser kennenlernen.

SAM 7750Am nächsten Tag hörten wir an der Uni Lübeck Vorträge z.B. zur DNA und konnten später auch selbst tätig werden. Jeder durfte z.B. seine eigene DNA aus der Mundschleimhaut entnehmen und sein Erbgut isolieren.

SAM 7729Im „offene Labor“ der Uni experimentierten wir in den verschiedensten medizinischen Bereichen rund um die Diagnostik. Auch die Diskussion des „Für und Wider“ der humangenetischen Diagnostik kam nicht zu kurz, jeder konnte am nächsten Tag dazu seine Gedanken und Argumente einbringen. Mit den Abschlusspräsentationen am letzten Tag ging unsere spannende, gemeinsame Zeit viel zu schnell zu Ende.

SAM 7723

Die Uni hatte für uns Jungforscher wirklich ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt!

Luca Fender

 

Erfahrungsbericht der MINT-Talentschool

Als Teilnehmer der Fraunhofer MINT-EC Math Talentschool von 2014-2016 möchte ich im Folgenden meine persönlichen Erfahrungen über dieses einzigartige Programm schildern und etwas näher auf den Ablauf der fünftägigen Workshops in Trippstadt bei Kaiserslautern eingehen.

Insgesamt sind wir 24 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland; von Stuttgart, Frankfurt, Kaiserslautern, bis Ostfriesland. Besonders gefällt mir dabei, dass trotz der unterschiedlichen Schulsysteme und Bildungspläne jeder Teilnehmer seinen individuellen Beitrag zu gemeinsamen Projekten leisten kann. Teamarbeit ist besonders gefragt und für die Erreichung des Projektziels sehr wichtig, da jeder Teilnehmer andere Stärken besitzt und diese im gemeinsamen Arbeiten einbringen kann. Genau deswegen können auch schwierige Herausforderungen und Probleme schnell gelöst werden.