Die Schulgemeinschaft gratuliert Peter Behl herzlich zur erfolgreichen Teilnahme an der Ausbildung zum Schülermentor Sport im Bereich Fußball!
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Kurz nach dem schriftlichen Abitur waren die Schüler*innen des Leistungskurses Geographie zusammen mit Frau Ziese im Raum Schwäbisch Hall unterwegs.
Eindrucksvoll wurden im Rahmen der abiturrelevanten Themen der Flussmorphologie und der Vulnerabilität von Räumen Ursachen und Folgen sowie die Schadensbehebung des Sturzflutereignisses in Braunsbach vor Ort durch die Firma Ingenieur Plan Eissing, Schwäbisch Hall, besprochen. Einen weiteren Aspekt bildete die Flussrenaturierung des Kochers in Schwäbisch Hall, welche durch den Abteilungsleiter der Stadtplanung der Stadt Schwäbisch Hall, Herrn Mathieu, betreut wurde. Dieser vermittelte dem Kurs einen sehr genauen Einblick in Umfang, Hindernisse und Erfolge eines solch langjährigen Großprojekts wie einer Fischaufstiegsanlage, welche in Sachen Nachhaltigkeit Vorbildcharakter hat. Des Weiteren konnten die Schüler*innen sich im Rahmen einer weiteren Vor-Ort-Begehung ein Bild der Stadtplanung eines Neubauviertels im Stadtrandgebiet erhalten. Abschließend ging es ins Schotterwerk Schumann, Vellberg-Eschenau, in welchem 2015 die älteste Ur-Schildkröte der Welt entdeckt wurde und welches hochwertige Produkte für die (Beton-) Industrie, Straßen- und Landschaftsbau herstellt.

Am 26.4.23 um 13:35 ging es für die diesjährigen Sia-Teilnehmer los an die Universität Hohenheim bei Stuttgart. Dort haben wir uns den Bereich der pflanzlichen Lebensmittel angeschaut, wie man Orangensaft herstellt und wie die Zukunft des Essens aussieht.
Direkt zu Beginn durften wir erst einmal das Labor bestaunen. Danach haben wir angefangen, unseren eigenen Orangensaft herzustellen. Dafür wurden uns zunächst die einzelnen Schritte erklärt, was zu tun ist, und vielen war es nicht bewusst, was hinter einem so einfachen Produkt steckt. Denn als Erstes musste man die Orangen nach ihrer Größe sortieren. Der zweite Schritt war dann, sie zu waschen, damit der Schmutz von der Schale entfernt wird. Der dritte Schritt ist es, die Orangen zu pressen. Dafür haben wir ein Gerät benutzt, das die Orangen in der Mitte geteilt hat und dann einzeln mit rotierenden Entsafterstempeln ausgepresst hat. Danach haben wir den Zuckergehalt des Saftes gemessen. Dafür nutzt man ein Refraktometer. Dies funktioniert, indem man ein bisschen Saft nimmt und auf dieses Gerät tröpfelt. Danach muss man, wie bei einem Fernglas, durch das Rohr schauen und dann kann man ablesen, wie viel Zucker unser Saft hat. Unser Saft hatte 11.9°Brix – das ist die Einheit und sagt aus, wie viel Gramm Zucker auf 100 Gramm enthalten sind. Als vierten Schritt haben wir den Orangensaft, der noch viele Bruchstücke (Fruchtfleisch) enthielt, durch den Finisher gegeben. Der hat dafür gesorgt, dass eben die genannten Bruchstücke aus dem Saft entfernt werden. Dafür hat man ein Sieb mit einem Durchmesser von 8mm genutzt, woran dann alles hängenblieben ist. Danach wird der Saft pasteurisiert, das heißt der Saft wird nur 40 Sekunden auf 85°C erwärmt. Dadurch tötet man die restlichen Bakterien ab, die noch im Orangensaft enthalten sein können. Als letzten Schritt wird der Orangensaft warm in die Flaschen abgefüllt, damit ein Vakuum entsteht und der Saft somit länger haltbar ist. Als Abschluss haben wir unseren eigenen Orangensaft getrunken, der aber leider durch Zeitmangel nicht pasteurisiert war.
Der zweite Teil im Labor bestand daraus, wie man Lebensmittel-3D drucken kann. Zuerst haben wir uns damit beschäftigt, wo man diese Technik einsetzten könnte. Ein Punkt wäre „personalisierte Ernährung“. Dabei ist man auch auf ein paar Probleme gestoßen, die wegen des aktuellen Stands der Technik nicht zu beheben sind. Das liegt einmal daran, dass das 3D-drucken sehr lange dauert und somit die Lebensmittel nicht mehr frisch wären. Dennoch gibt es viele Firmen, die schon sehr weit sind, denn es gibt Firmen, die Fleisch aus dem 3D-Drucker drucken und dieses kann man nicht von echtem Fleisch unterscheiden. Zum Abschluss durften wir noch zuschauen, wie der 3D-Drucker einen Kuchen druckt, den wir dann auch selbst essen durften. Nach dem wir damit fertig waren, wurde uns noch die Universität gezeigt.
Zum Abschied haben wir noch Orangensaft und eine Tasche bekommen. Ein herzlicher Dank geht an unsere beiden Lehrer, die das für uns organisiert haben und ebenfalls ein ganz herzlicher Dank geht noch an die Universität Hohenheim mit dem Fachgebiet pflanzliche Lebensmittel, die uns ein wunderbares Programm angeboten haben.

(Verfasser des Artikels: Mika Wendel, 10f)
Osteuropa – Wie wichtig und gleichzeitig lange Zeit aus dem Blickfeld verschwunden dieser Raum in unserer Wahrnehmung ist, haben wir alle seit über einem Jahr gemerkt. Daher war die Auseinandersetzung mit der osteuropäischen Kultur in Form dieses Schülerwettbewerbs des Hauses der Heimat Baden-Württemberg ein willkommener (Schreib-) Anlass für die Klasse 6b.
Die Aufgabe, eine Sage zu vervollständigen, wurde von allen Schüler_innen der Klasse bearbeitet, die drei besten Beiträge wurden eingereicht.
Wir freuen uns, dass folgende Schüler einen Preis, verbunden mit einem Büchergutschein, gewonnen bzw. eine Teilnahmeurkunde erhalten haben:
Tom Eisenmann, Moritz Lentz und Carl-Richard Tadday
Schreiben und Gestalten - 2022/2023 - Nachbarn im Osten - Haus der Heimat (nachbarn-im-osten.de)


In Klasse 11 stehen im NwT-Unterricht die Erneuerbaren Energien im Vordergrund. Ihr Ausbau ist die zentrale Säule der Energiewende. In diesem Rahmen entwickelten die SchülerInnen in einem großen Projekt Solarnachführungen. Die Konstruktion, auf der eine Solarzelle verbaut ist, folgt hierbei immer der Sonne. Zur Realisierung des Projekts gab es verschiedenste Lösungsansätze und die SchülerInnen zeigten Ausdauer und Kreativität. So können manche Solarzellen beispielsweise über Taster oder einen Joystick zusätzlich gesteuert werden, auf einer Homepage wird die Leistung in Diagrammform angezeigt und es wurden smarte Minidisplays verbaut. Problemen, wie der Kabelführung, stellten sich die SuS erfolgreich und entwarfen raffinierte Möglichkeiten, um bei einer Drehung der Nachführung das Aufwickeln der Kabel zu verhindern. Herzstück der Regelung bildet ein Mikrocontroller, der in der Arduino IDE programmiert wurde. Viele Sonderteile wurden zudem in einem CAD-Programm konstruiert und mit den 3D-Druckern gedruckt, wodurch ansprechende und ergonomische Designs entstanden. Aufwändig erstellte Technische Zeichnungen, teilweise sogar im A2 und A3 Format, Regelkreise und Programmablaufpläne runden die Dokumentation ab. Die Fachschaft freut sich schon auf die Kursstufe mit Euch!



