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Besuche an der Hochschule Heilbronn

Vorlesung Fortnite & Co.

Am Mittwoch den 23.11.2022 fand in der Hochschule Heilbronn eine Vorlesung zum Thema "Fortnite & co., wie entwickelt man moderne Games?" statt; gehalten von Prof. Dr. Tim Reichert. Um 17:00 Uhr begann die Veranstaltung in der Aula der HHN. Am Beispiel von Spielen wie Fortnite oder älteren, wie Super Mario wurde uns erzählt, wie sich die Spiele mit der Zeit entwickelt haben und welche Unterschiede in der Programmierung und dem Design der Spiele mit der Zeit entstanden. Z.B dass früher die Spiele in Hardware programmiert wurden und heutzutage so gut wie nur in Software. Außerdem erleichtern Gameengines, wie Unreal oder Unity heutzutage sehr die Entwicklung der Spiele. Nach dem Mooreschen Gesetz wächst die Entwicklung der Computer potentiell. Das kann man anhand der Transistoren in Computern sehen: Früher hatte ein herkömmlicher PC wenige bis wenig hunderte Transistoren, während das neue iPhone14 16 Milliarden Transistoren besitzt. Im Erstellen von 3D Spielen müssen sich die Figuren in allen drei Dimensionen bewegen. Um Zeit zu sparen wurde uns das Motion Capturing vorgestellt. Man kann es mit einem Menschen vergleichen, der ein festes Skelett hat und dem man verschiedene Häute aufziehen kann.

Allgemein kann man sagen, dass die Vorlesung sehr interessant war und dass man viel neues lernen konnte.

 

Medizininformatik

Am 30. November gingen die Schüler des HCG Beilstein zur Hochschule in Heilbronn, um sich das Studienfach Medizinische Informatik anzuschauen.

Vor dem Eingang der HHN wurden wir um 14:00 Uhr abgeholt und sind in einen Raum geführt worden, wo uns das Fach Medizinische Informatik vorgestellt wurde. Zu Beginn haben wir eine Abfrage gemacht, in der man beurteilen musste, in wie fern man Fitnesstracker benutzt. An einem Beispiel von Fitnesstracker Uhren/Apps wurde uns gezeigt, wie man den Standort der Leute, die eine solche App besaßen und an einem Marathon teilnahmen, sehen konnte. Bei Dataleaks kann das zu enormen Problemen führen, wie dass Veröffentlichen von Standorten geheimer Militärbasen während eines Krieges. Danach wurde uns ein Gerät gezeigt, das die Frequenz der Herzschläge misst. Das interessanteste jedoch war, als der Professor sich eine Elektrode, die mit einem kleinem Gerät verbunden war, am Unterarm in Richtung des Ellenbogens befestigt hat und sein Ringfinger anfing, sich schnell zu bewegen. Zum Schluss wurde uns ein Roboter vorgestellt, der in Java programmiert ist und für das Aufnehmen von Ultraschallbildern zuständig ist.

Persönlich fande ich den Ausflug ein schönes Erlebnis und könnte mir die Auswahl eines solchen Studiengangs gut vorstellen.

 

Berichte geschrieben von Jakub Melcher, 10b

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Eintauchen in die Welt der Quanten – Die Deutsche SchülerAkademie 2022

„Die Quantentheorie macht Vorhersagen, die dem gesunden Menschenverstand zu widersprechen scheinen: Wie kann sich ein Teilchen gleichzeitig entlang verschiedener Pfade bewegen? Wie können „verschränkte“ Teilchen über beliebige Distanzen perfekt synchronisiert sein?

Dennoch sind diese unmöglich klingenden Phänomene inzwischen experimentell nachgewiesen. Heute stehen wir wahrscheinlich am Anfang einer spannenden Epoche, in der die technische Nutzung dieser Quanteneffekte beginnt.

Die Quanteninformationstheorie erforscht die Frage, wie Quantensysteme zur Informationsverarbeitung genutzt werden können. Ein Quantencomputer etwa könnte die heutigen besten Verschlüsselungsverfahren effizient knacken, für die ein gewöhnlicher Computer mehrere tausend Jahre arbeiten müsste! Andererseits könnte mit Quantenkryptographie Kommunikation absolut abhörsicher verschlüsselt werden...“

– Kursbeschreibung des Kurses Q.1

Endlich Sommerferien! Es wird Zeit zum Chillen, Eis essen, ins Freibad gehen, für den Urlaub… oder aber auch für ein achttägiges digitales Seminar zur Quanteninformationstheorie auf dem Niveau von Master-Vorlesungen.

Vielleicht auf den ersten Blick nicht für jeden der ideale Zeitvertreib in den Ferien, war man jedoch einmal dabei, würde man am liebsten ständig wieder aufs Neue mitmachen.

Organisiert wird das Ganze im Rahmen der sogenannten „Deutschen SchülerAkademie“ für deutsche Jugendliche weltweit.

Die Deutsche SchülerAkademie bietet als Kernelement jährlich im Sommer verschiedene meist 16-tägige Präsenz-Akademien an verschiedenen Standorten in Deutschland an. Jede Akademie besteht dabei aus sechs thematisch teils völlig verschiedenen Kursen, mit jeweils 16 Teilnehmenden und zwei Kursleitern. Teilnahmeberechtigt sind Schüler der vorletzten zwei Jahrgangsstufen an Schulen, die zur allgemeinen Hochschulreife führen.

Die Schüler werden entweder von ihrer Schule empfohlen oder qualifizieren sich durch die erfolgreiche Teilnahme an bestimmten bundesweiten Schülerwettbewerben. Aus Kapazitätsgründen kann jedoch nur ein gewisser Teil der Bewerber angenommen werden.

Jeder Schüler kann grundsätzlich nur einmal am Programm teilnehmen. Während der Akademien arbeiten die Jugendlichen in Kursen zu verschiedenen wissenschaftlichen Themen auf Universitätsniveau zusammen, wobei thematisch natur-, ingenieur-, geistes-, rechts- und wirtschaftswissenschaftliche, sowie musisch-künstlerische Bereiche abgedeckt werden.

Darüber hinaus besteht außerhalb der Kurszeiten die Möglichkeit der Teilnahme an von den Teilnehmenden selbst organisierten kursübergreifenden Aktivitäten – sogenannten „KüAs“.

Bereits im vorletzten Schuljahr wurde ich von unserer damaligen Schulleitung für eine Teilnahme an einem Kurs der Deutschen SchülerAkademie vorgeschlagen. Nachdem ich das Bewerbungsverfahren erfolgreich bestanden hatte, führte ich meine nach Favoriten sortierte Kurswahl durch, hatte in dem anschließenden durch Kapazitäten bedingten Losverfahren jedoch leider kein Glück. Allerdings wurde mir eine Teilnahme im darauffolgenden Jahr garantiert, was schließlich auch geklappt hat.

In diesem Jahr gab es neben den regulären Präsenz-Akademien auch eine „nur“ achttägige „Digitale QuantenAkademie“, die mich direkt angesprochen hat. Sie setzte sich aus insgesamt vier Kursen zusammen, die allesamt die Quantentheorie entweder naturwissenschaftlich oder philosophisch behandelten.

Ich entschied mich letztendlich für den ersten und interessantesten dieser Kurse – Q.1 Quanteninformationstheorie.

Bevor der Online-Kurs jedoch starten konnte, galt es noch, Einiges vorzubereiten. So wurden wir etwa mit der Bedienung von Microsoft Teams, SharePoint, einer hauseigenen Website usw. vertraut gemacht. Dazu wurde uns auch noch ein 35-seitiges Vorbereitungsskript mit Einführungen und Aufgaben zu mathematischen Grundbegriffen, der Geschichte und Bedeutung der reellen Zahlen, den komplexen Zahlen sowie der Exponentialfunktion und Polardarstellung komplexer Zahlen übermittelt, das wir zu bearbeiten und unsere Lösungen mithilfe der Programmiersprache „LaTeX“ ein- sowie abzugeben hatten.

Die Akademie begann schließlich mit einer kursübergreifenden gemeinsamen Einführungsveranstaltung am Mittwochabend der ersten Ferienwoche. Die folgenden drei Tage waren mit tagesfüllenden Vorlesungen gefüllt. Die Kurszeit ging von 9:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr abends, die KüAs begannen wieder um 18:30 Uhr und gingen bis offiziell 22:00 Uhr, wobei sie in Wirklichkeit gerne mal bis spät in die Nacht oder den kommenden frühen Morgen reichten.

Der Sonntag war ein etwas besonderer Tag. Als Mitte des Akademiezeitraums, sollte hier mithilfe einer „Quanten-Rallye“ ein wenig Abwechslung von dem rein theoretischen Inhalt geboten werden.

Am Montag stand eines der Highlights an: eine digitale Exkursion zu IBM, bei der uns in Form eines Livestreams die aktuelle Forschungsarbeit und Entwicklungsstände der IBM Quantencomputer vorgestellt sowie in einem anschließenden Workshop Grundlagen des Open-Source-Programmierens auf den Quantencomputern beispielsweise in New York erklärt wurden.

Die restlichen drei Tage beschäftigten wir uns in unserem Kurs, an den IBM Vortrag anknüpfend, mit der praktischen Anwendung der Quanteninformationstheorie, z.B. über den Deutsch-Jozsa oder Shor-Algorithmus.

Den Abschluss bildete ein „Bunter Abend“ am zweiten Mittwochabend, an welchem in einem unterhaltsamen Programm die Ergebnisse und Erlebnisse der KüAs und Kurszeiten im Laufe der Woche vorgestellt wurden.

Am darauffolgenden Tag endete nun schließlich eine aufregende, abwechslungsreiche Woche voller Input, Spaß und Action auf emotionale Weise über mehrere Stunden verteilt, mit viel Musik, rekapitulierenden Videoclips über die Akademie, Verabschiedungen usw.

Hoch anzurechnen ist es den Teilnehmenden und Kursleitern außerhalb Deutschlands, die trotz der teils enormen Zeitverschiebung standhaft und aktiv mitgewirkt hatten! So hatten wir nämlich auch deutsche Teilnehmer bzw. Kursleiter unter anderem aus Kolumbien, Namibia, Schweden, Finnland, Spanien, Australien und Japan.

Alle Teilnehmenden werden nun automatisch in den „CdE“, den „Club der Ehemaligen“ aufgenommen, welcher Ähnliches anbietet wie die Deutsche SchülerAkademie, jedoch nur für ehemalige Teilnehmende solcher Akademien.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei unserer damaligen sowie heutigen Schulleitung, und dabei insbesondere bei Frau Ziese und allen anderen beteiligten Lehrkräften bedanken, die mir durch Vorschlag bei der DSA und entsprechende Empfehlungsschreiben diese tolle und einmalige Erfahrung überhaupt erst ermöglicht haben!

Ich kann jedem, der die Gelegenheit zur Teilnahme an der DSA hat, dies nur wärmstens empfehlen. 

DSA 2022

Dennis Schäfer, JG2

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Cyber-Mentorin aus Regensburg zu Besuch am HCG

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Am vergangenen Freitag durften die Schülerinnen des NWT1-Profils und des NWT-Profils der Klassenstufen 7-11 an einer Informationsveranstaltung der Uni Regensburg teilnehmen.

In einer eindrucksvollen Präsentation wurden die Möglichkeiten des Online-Mentoring-Programmes aufgezeigt.

Das Programm ist deutschlandweit vernetzt, je nach Interessensgebiet. Über eine geschützte Plattform erhalten interessierte Schülerinnen persönliche Mentorinnen zugeteilt und können so in einer Community zusammenarbeiten, sich austauschen und gemeinsam Projekte starten.

Kirsten Boncol

Green Days 2022

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Saisonal und regional, unter diesem Motto startete die Umwelt AG mit Helfer*innen motiviert in die Planung und Durchführung der Greendays. Wie schon letztes Jahr eine wahre Herausforderung ohne Schulküche oder richtigen Verkaufsstand und vor allem unter coronabedingten Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit aller Lernenden und Lehrenden des HCG`s. Die Planung startete sinngemäß mit dem Sammeln gemeinsamer Rezept- und Umsetzungsideen. Die ganze Umsetzung des Projektes „Greendays“ konnte dank Hilfe unseres Lehrers Herr Allig und unserer Zusammenarbeit innerhalb der Umwelt AG stattfinden. Dank letztem Jahr mussten wir wesentlich weniger austesten, denn wir hatten schon eine Auswahl an gesunden, veganen und einfach umsetzbaren Rezepten. Trotzdem eine Herausforderung, ein Sortiment an Produkten anzubieten die regional, saisonal und vegan sind und trotzdem allen Schülern schmecken. Am Ende haben wir uns auf 4 Rezepte geeinigt, nämlich die schon letztjährig verkauften: Zucchiniburger, einen frischen Obstsalat, Gemüsechips und veganen Keksteig mit Schokochips. Ausschlaggebend bei der Auswahl war vor allem die Nachhaltigkeit. Alle Rezepte sind zu 100% vegan bei Auswahl der Früchte wurde besonders auf Saisonalität geachtet und wenn möglich aus einer Herkunft aus Deutschland. Bei nichtregionalen Früchten, wie Wassermelonen und Erdbeeren, achteten wir darauf, dass diese wenigstens in der EU gewachsen sind. Produkte und Zutaten hat uns netterweise der Edeka Oberstenfeld zukommen lassen. Eine riesige Erleichterung, nicht alles selbst einkaufen zu müssen.  Da unsere Schule sich zu dem Zeitpunkt immer noch renoviert wurde und wir somit auch keinen Zugang zur Schulküche hatten, mussten wir die Rezepte zuhause zubereiten. Unter coronabedingtem Personenmangel bereiteten wir folglich alle Rezepte in unseren privaten Küchen zu, dass wir vor dem Verkauf diese nur noch anrichten mussten. Beim Anrichten und verkaufsbereit machen lag uns vor allem die „Verpackung“ sehr am Herzen. Wir wollten auf jeden Fall auf Wegwerf-Teller und Plastikbesteck verzichten und haben deswegen mit einem Pfandsystem gearbeitet. Wie im letzten Jahr haben wir unsere Gerichte in Mehrwegschüsseln der Schule aus Melanin-Plastik verkauft und somit auf jede Form von Einmalgeschirr verzichtet.

Wie jedes Jahr waren die Greendays ein Erfolg: Ein sehr planungsbedürftiges, aber lohnendes Projekt. Doch es geht bei diesem Projekt keinesfalls um die Rentabilität. Wir als Umwelt AG wollen vermitteln, dass regional, saisonal und vegan einkaufen und kochen nicht teuer ist. Das nachhaltig und gesund essen nicht eklig oder „Öko“, sondern wichtig ist, sowohl für unsere Gesundheit als auch unseren Planeten. Wer sich vegan ernährt spart zwei Tonnen Treibhausgase jährlich ein. Das entspricht 8 Flügen zwischen London und Berlin. Niemand muss jetzt direkt zum Veganer werden, aber die Signifikanz, die unserer Ernährung auf das Klima hat, steigt und deswegen reichen auch schon kleine Schritte, wie zum Beispiel unsere Greendays, um gemeinsam ein Schritt gegen den Klimawandel zu machen.

Pauline Keck