Bericht zur Kehlfahrt der Klasse 11d: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Element der Demokratiebildung in Europa
Vom 02.03.26 bis 06.03.26 erlebte die Klasse 11d eine spannende und lehrreiche Kehlfahrt, die das Thema der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Europa in den Fokus stellte. Diese Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, wichtige Aspekte der Demokratiebildung und der europäischen Integration hautnah zu erfahren.
Tag 1: Borderwalk und Grenzmerkmale
Die Reise begann mit einem Borderwalk, bei dem die Schülerinnen und Schüler die (un-)sichtbaren Grenzmerkmale zwischen Deutschland und Frankreich erkundeten. Die Teilnehmenden lernten, wie Grenzen nicht nur physisch, sondern auch metaphorisch wahrgenommen werden. Diese erste Erfahrung legte den Grundstein für die bevorstehenden Aktivitäten und regte die Diskussion über Identität und Zugehörigkeit an.
Tag 2: Europäisches Parlament und Universität Straßburg
Am zweiten Tag stand ein Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg auf dem Programm. Hier hatten die Schüler die Gelegenheit, sich mit den Themen der europäischen Politik vertraut zu machen. Im Anschluss genossen alle ein klassisches Mittagessen mit Flammkuchen, bevor der Besuch an der Universität Straßburg folgte. Die Vizepräsidentin der Universität, Frau Prof. Dr. Birte Wassenberg, begrüßte die Gruppe und hielt einen informativen Vortrag über die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der akademischen Welt. Im Workshop wurde das Narrative der Zusammenarbeit erarbeitet, was die Teilnehmenden dazu anregte, eigene Perspektiven und Ideen einzubringen.
Tag 3: Hochschule Kehl und Seminar
Am dritten Tag hieß es „Willkommen“ an der Hochschule Kehl. Der Dekan der Hochschule begrüßte die Klasse und eine ehemalige Schülerin des HCG stellte das Studienangebot vor, was viele Fragen zur akademischen und beruflichen Zukunft aufwarf. Professor Frey hielt einen spannenden Input-Vortrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein, gefolgt von einem interaktiven Seminar, in dem die Studierenden gemeinsam an konkreten Fragestellungen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit arbeiteten. Dies förderte nicht nur das Verständnis, sondern auch den Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Studierenden.
Tag 4: Straßburg in Kleingruppen
Am letzten Tag hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Straßburg in Kleingruppen zu erkunden. Diese selbstständige Entdeckungstour erlaubte es den Teilnehmenden, die Stadt und ihre kulturellen Besonderheiten besser kennenzulernen und vertiefte somit das Erlebte der vorherigen Tage.
Fazit
Die Kehlfahrt der Klasse 11d war eine herausragende Erfahrung, die den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Europa näherbrachte. Durch die verschiedenen Aktivitäten und den interaktiven Austausch haben die Teilnehmenden nicht nur ihr Wissen über Demokratie und Integration vertieft, sondern auch wertvolle persönliche Kontakte geknüpft. Diese Reise wird sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen und zur weiteren Auseinandersetzung mit europäischen Themen anregen. Wir freuen uns auf zukünftige Projekte und Exkursionen dieser Art!
T. Wernthal
