An unserem letzten gemeinsamen Tag besuchten wir das Salzberwgwerk in Bad Friedrichshall. Gemeinsam fuhren wir mit den  öffentlichen Verkehrmitteln nach Bad Friedrichshall. Obwohl wir so eine große Menge waren, kamen wir gut und rechtzeitig an unserem Ziel an. Bevor wir dann aber mit dem Aufzug in das Bergwerk fahren konnten, mussten wir ca. 30 Minuten warten, da der Aufzug technische Probleme hatte. Die Zeit vertrieben wir uns trotz allem sehr gut mit unterhaltsamen Gesprächen. Als der Aufzug dann wieder betriebsbereit war und uns über 250 m  in die Tiefe transportierte, waren alle ziemlich beeindruckt von der Größe des Bergwerkes, vergleichbar mit einer richtigen Stadt. Da wir keine Führung bekommen konnten, mussten wir deutschen Schüler unseren indischen Gästen die zahlreichen Informationstafeln ins Englische übersetzen, was jedoch aufgrund des Anspruchs und Fachvokabluars im Bergbau nicht immer so einfach möglich war. Außerdem sprachen die vielen Eindrücke, Bilder und Simulationen sehr oft schon für sich selbst. Was uns am meisten überrascht hat, war, dass die Salzlagerstätte ursprünglich ein KZ während des Nazi-Regimes im 2. Weltkrieg war, das KZ Kochendorf, von wo aus auch der berühmte Todesmarsch nach Auschwitz stattfand. Dahingehend gab es auch einen Raum zum Gedenken der Opfer und der Verbechen im dritten Reich. Insgesamt kann man also sagen, dass wir zusammen einen sehr schönen und unterhaltsamen Vormittag verbracht haben, bei dem auch wir deutschen Schüler noc h einige neue Dinge erfahren konnten.

Leah Albrecht, Elena Leuze

 salzberg

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