Dieses Schuljahr wurden zum ersten Mal die drei 3D-Drucker des HCG Beilsteins im NwT-Unterricht eingesetzt. Der 3D-Druck als innovative Technologie zählt zu den additiven Fertigungsverfahren und spielt in den Ingenieurswissenschaften eine immer größere Rolle. Warum soll dieser also nicht auch im technikgeprägten Fach NwT einen festen Platz in den zahlreichen projektorientierten Unterrichtseinheiten finden?

Bereits am Schulfest stießen die 3D-Drucker auf großes Interesse. In diesem Halbjahr hat die NwT-2 Klasse 10b im Rahmen eines Miniprojekts kreative Figuren konstruiert, welche im Anschluss mit den 3D-Druckern gedruckt wurden. Hierzu hat sich die Klasse in die CAD-Software Fusion 360 eingearbeitet. Diese technischen Hilfsmittel ermöglichen den Schüler*innen nun bei der Konstruktion einer Windpumpe das Planen und Erstellen von zahlreichen Sonderteilen.

3D Druck

Pressefoto HCG Beilstein neuer Fachraum NwT Schlsselbergabe Patrick Holl Dorit Zhringer Jochen BrJPGNach den Sommerferien staunte eine der neunten Klassen des Herzog-Christoph-Gymnasiums Beilstein über den neuen naturwissenschaftlichen Fachraum an ihrer Schule. Gemeinsam mit Schulleiter Jochen Bär besuchte Bürgermeister Patrick Holl die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihres Unterrichts, um sich persönlich vom Ergebnis der langen Planungs- und Bauphase zu überzeugen. Bei der symbolischen Schlüsselübergabe war er besonders beeindruckt von den drei 3D-Druckern. „Es ist schon ein gewaltiger Unterschied zur eigenen Schulzeit, wie eigenständig die Schüler sich an komplizierte technische und naturwissenschaftliche Themen heranwagen“, äußerte sich der Gemeindechef und ließ sich bereitwillig auf einen von den Schülern entwickelten Reaktionstest ein.

Am Freitag, den 15.02.2019 war es endlich soweit. Die Schüler des NwT1-Profils wurden von der Firma Bosch in Abstatt zu einer Exkursion eingeladen. Die Vorfreude war groß. Bereits am Werkstor wurden wir mit Besucher-Karten ausgestattet, die wir gut sichtbar am Körper tragen mussten. Unsere Handys wurden sicher verwahrt, damit keine sensiblen Firmendaten zum autonomen Fahren (Stand der aktuellen Forschung) nach außen gelangen konnten.

101 2860 600 TFrohe Weihnachten! Nach wochenlangem Schaffen können 15 Schüler der 8b die Früchte ihrer Arbeit in den Händen halten. Was vorher einfache Kieferquadrate waren, wurde nun zu Weihnachtsgeschenken für Omas oder Papas: Mühle-Spiele, Mensch-Ärgere-Dich-Nicht oder gar ein Mini-Billiard. (Ob dieses allerdings den Besitzer wechselt?) Damit unsere Tischfräse all die schönen Kleinigkeiten herstellen konnte, musste sie erst programmiert werden - und das will gelernt sein. Ein CAD-Programm wird am PC bedient. Damit wird gezeichnet und geschrieben. Das Gezeichnete wird geschickt kopiert, verschoben und gespiegelt. Ist die Zeichnung fertig, werden die richtigen Einstellungen für die Fräse eingegeben. Und vor einer erfolgreichen Simulation wird sie erst gar nicht angeworfen. Dann aber sind einige Sondereinsätze gefragt, denn an manchen Entwürfen hat die Fräse bis zu 20 Minuten zu arbeiten. Schön, dass es immer wieder Schüler gab, die nach Unterrichtsende noch zwei Sonderschichten einlegten,

Als eine von 47 Schulen in Baden-Württemberg wurde das HCG nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung am Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe erneut mit dem Signet  >MINT-freundliche Schule< geehrt.

mintfreundlich

von links: Thomas Sattelberger (MINT-Zukunft schaffen), OSTD Jochen Bär (HCG), STD `in Sabine Ruf (HCG), Ministerialdirektorin Gerda Windey (Kultusministerium Baden-Württemberg), Stefan Küpper (Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg)